Leipziger Lerchenfrau



Noch mitte des 19. Jahrhunderts sind in und um
Leipzig bis zu einer halben Million Feldlerchen
mit Netzen gefangen worden. Man hat die kleinen
Vögelchen gerupft, ausgenommen und mit allerlei
Gemüse, Hackfleisch und Gewürzen gefüllt.
Anschließend wurden die Lerchen mit Speckstreifen
belegt und zugebunden. So gebacken war die
Leipziger Lerche eine über alle Grenzen hin
bekannte Spezialität. Ein Unwetter mit
Hagelschlag hat um die Mitte des 19. Jahrhunderts
die Population dieser Singvögel nachhaltig
geschädigt. Schon damals verbot der Sächsische
König den Lerchenfang.
So soll ein aus Böhmen zugewanderter, und in
Leipzig heimisch gewordener Bäcker einen
"Lerchen-Ersatz" kreiert haben.
Ein Mürbteig in Form eines Vogelnestes, gefüllt
mit Marzipan, erinnert fortan an die echten "Leipziger Lerchen". Das dunkle Teigkreuz oben drauf erinnert an die "knusprigen Speckstreifen", womit die "echten Lerchen bedeckt waren.Die echten Leipziger Lerchen wurden damals von Lerchenfrauen mit Körbchen oder von Lerchenhändlern mit so genannten Lerchenspießen, die bis zu 3 m lang waren und auf die dicht bei dicht "Leipziger Lerchen" aufgespießt waren, verkauft. Ja, diese Lerchenfrauen haben dem Volk richtig auf´s Maul geschaut und haben so mancherlei zu erzählen. Lassen Sie sich von einer Lerchenfrau ca 30 bis 40 min. unterhalten. Aber Vorsicht, sollten Sie nicht lachen können, weil Sie vieleicht einen "Lachmuskel-Schaden" fürchten, dann sollten Sie dieses Programm nicht buchen... Auch schon ab 150,- € zu bekommem...


Gert Pfeifer
An der Windmühle 75
04158 Leipzig
Tel.: 0341 - 4617803
Fax.: 0341 - 2359591
Funk: 0179 - 4617429
E-Mail: gert.pfeifer@historia-souvenir.de

Fotos Filmstreifen
Quelle LTS - Schmidt




letzte Änderung: 06.07.2010

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